Man kann Pläne machen, so viel man will – am Ende wird es immer passieren, das im Laufe des Jahres neue Probleme oder Herausforderungen auftauchen. Was dann nötig wird: Umplanen, neu ordnen und gleichzeitig die alten, wichtigen Ziele nicht aus den Augen verlieren! Hier findest Du unsere TOP 5, wie Du auch in stürmischen Zeiten Deine Ziele erreichst und den Fokus immer wieder neu ausrichtest.

TOP 1: Deine innere Haltung zu Widerständen

Widerstände dürfen sein! Oder nicht? Auch wenn es Dir nicht behagt, dass es langsamer vorangeht, als Du es Dir gewünscht hast, begrüße den Widerstand als Deinen Freund und Helfer. Denn er spiegelt Dir nicht nur, dass Du in Bewegung und Veränderung bist, sondern auch, dass es Zeit ist, immer wieder bewusst hinzuschauen.

Laufe also nicht blind weiter mit Deinem Team, sondern haltet inne und heißt eure Widerstände zunächst einmal willkommen. Das allein nimmt ihnen oft schon ein Stück weit ihre hemmende Kraft.

TOP 2: Das Ziel hinterfragen

Im Laufe der Zeit ändern sich Rahmenbedingungen, manchmal sogar schneller als uns lieb ist. Besprich mit Deinem Team, ob das angestrebte Ziel unter veränderten Bedingungen noch sinnvoll ist oder ob es eine Justierung braucht. Nichts kostet mehr und unnötig Kraft, als sinnfreie Ziele!

Übrigens kann eine Ursache für den Widerstand auch sein, dass es einen sogenannten „verdeckten Gewinn“ gibt, der die Zielerreichung verhindert. Stelle Dir und Deinem Team also die Frage, was gerade gut daran ist, dass ihr das Ziel nicht erreicht.

TOP 3: Unterstützung suchen

Vielleicht stellt ihr im Teamgespräch fest, dass noch etwas fehlt, um das Ziel wieder mit Schwung anzusteuern. Das können bspw. technische Hilfsmittel sein oder auch personelle Ressourcen oder fachliches Know-how. Überlegt gemeinsam, wer oder was euch bei der Zielerreichung bestmöglich unterstützen könnte.

Und manchmal rücken dadurch auch Hilfsmittel in den Fokus, die schon vorhanden sind, aber noch nicht (hinreichend) genutzt werden! Also fragt euch auch, welche Ressourcen ihr noch besser für euch anzapfen könnt.

TOP 4: Rituale etablieren

Rituale, also wiederkehrende Abläufe, geben uns Menschen Sicherheit – also genau das, was uns in der Lernzone fehlt! Überlege daher gemeinsam mit Deinem Team, welche regelmäßigen Abläufe in euren Alltag passen, um in Schwung zu bleiben.

Für das eine Team ist es ein tägliches kurzes „Stand Up Meeting“ zum Informationsaustausch, für das andere ein Infoboard an zentraler Stelle, auf dem erledigte Aufgaben für alle sichtbar abgehakt werden, und, und, und… Die Ideen sind vielfältig. Wichtig ist, dass das Ritual zu Dir und Deinem Team und zu euren Arbeitsabläufen passt.

TOP 5: Feiern!

Das vergessen wir Menschen häufig: uns zu feiern! Ziel erreicht – also weiter, nächstes Ziel. STOPP! Nehmt euch Zeit, eure Erfolge zu feiern. Setzt euch zusammen und benennt, was gut gelaufen ist, welche Erfolgsfaktoren besonders ausschlaggebend waren. Damit macht ihr euch selbst das schönste Geschenk: Wertschätzung für eure Arbeit und Motivation für die nächsten Schritte.

Und warum nicht auch einmal einen wichtigen Meilenstein feiern? Wenn ihr auf dem Weg zum Ziel einen großen Schritt weitergekommen seid, vielleicht sogar richtig darum gekämpft habt, dann feiert auch das! Nehmt euch auf diese Weise neuen Schwung für den nächsten Meilenstein.

Eine Essenz unserer Erfahrungen

Ja, auch uns sind auf dem Weg zu unseren Zielen Widerstände nicht fremd! Unsere heutigen TOP 5 sind daher auch die Essenz unserer eigenen Erfahrungen, nicht nur aus der Rolle als selbständige Unternehmerinnen, sondern auch aus der Zeit als Personalentwicklerinnen, Trainerinnen und Führungskräfte. Reichhaltig getestet und für gut befunden. 🙂

In diesem Sinne eine schwungvolle Zeit!

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