BGM - ein Geschäft mit Herz & Seele

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein großes Wort, mit dem sich vieles, was sonst nirgendwo zuzuordnen ist, versucht Geltung zu erhalten. So ist es in meiner Funktion als „Gesundheitsmanagerin“ im jobcenter Duisburg mit knapp 900 Beschäftigten nicht verwunderlich, dass auch höhenverstellbare Schreibtische und Bildschirmarbeitsplatzbrillen angefragt werden. Eigentlich Themen für den Bereich Arbeitsschutz und Sicherheit. Weil es so gut passt, sind die Themen einfach miteinander verquickt worden und ich bediene beides. Aus unterschiedlichen finanziellen Töpfen wohlgemerkt.

Letztlich ist die Vermischung nicht weiter dramatisch, da in beiden Themenfeldern die Gesundheit der Kollegen/innen im Mittelpunkt steht.

Entscheidend ist nicht der Topf - entscheidend ist der Mensch

Ob bei der wöchentlichen bewegten Pause, der 14-tägigen mobilen Massage oder dem ergonomisch optimal ausgerüsteten Arbeitsplatz: die Mitarbeiter/innen fühlen sich als Mensch wahrgenommen, dem es an seinem Arbeitsplatz gut gehen soll. Es ist es dem Arbeitgeber wert, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen oder einzukaufen, um ein Umfeld des Wohlfühlens und des bewussten Umgangs mit seiner Gesundheit zu schaffen.

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„Du bist mir als Individuum wichtig“ ...

... könnte die umgangssprachliche Botschaft für das hiesige BGM heißen. Denn tatsächlich gibt man an der Stempeluhr weder seine gesundheitliche, noch seine psychische Verfassung ab und fungiert nur noch als Arbeits-„tier“. Auch am Arbeitsplatz ist und bleibt man Mensch im Ganzen mit allen Facetten, die das Menschsein ausmacht.

Die „Ressource“ Mensch ist und bleibt für die Arbeitswelt die wichtigste Komponente. Sie zu erhalten und zu schätzen sollte allen Chefs und Chefinnen für das Erreichen ihrer Ziele wichtig genug sein, um sie zu fördern.

Egal, aus welchem Topf sie auch bezahlt wird!

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